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Sphinx
Die griechische Sphinx (griechisch Σφίγξ „Würgerin“) wird als Tochter des Typhon und der Echidna und als Dämonin des Verderbens und des Unheils bezeichnet. Sie gilt als Monster mit einem Frauenkopf und einem Unterleib eines Löwen mit Flügeln.

Der Mythos

Die Sphinx saß auf einem Berg vor Theben und stellte allen Vorbeireisenden ein Rätsel. Wer dieses nicht lösen konnte, wurde erwürgt (daher auch der Name). Das Rätsel lautete: "Was geht am Morgen auf vier Beinen, am Mittag auf zwei und am Abend auf drei? (griechisch τί ἐστιν ὃ μίαν ἔχον φωνὴν τετράπουν καὶ δίπουν καὶ τρίπουν γίνεται)" Ödipus gelang es, das Rätsel zu lösen, dessen Antwort „der Mensch“ ist: Als Kleinkind krabbelt er auf allen Vieren, als Erwachsener geht er aufrecht und im Alter am Stock."

Herkunft

Die griechische Sphinx ist nicht von der ägyptischen Sphinx inspiriert worden, da bei den Griechen ursprünglich der Name der Tochter von Typhon und Echidna war. Figuren der Sphinx waren sowohl im Hellenismus wie auch in der römischen Kultur häufig anzutreffen.

Ende des 8. Jahrhunderts v. Chr. wurde die Sphinx in der griechischen Kleinkunst auf korinthische Vasen rein dekorativ als Fabeltier und seit dem späten 7. Jahrhundert v. Chr. auch in der monumentalen Plastik als Wächterin von Grab und Tempel dargestellt. Dem Anschein nach hatte die Sphinx bei den Griechen den Charakter eines Todesdämons.

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