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Phaeton
Phaeton war ein Sohn des Helios und der Klymene.

Phaeton wuchs als einziger Sohn gemeinsam mit seinen älteren Schwestern, auch Heliaden genannt, auf. Irgendwann fing er allerdings an daran zu zweifeln, dass Helios wirklich sein Vater war. Phaeton wurde ein Wunsch gewährt und in seinem jugendlichen Leichtsinn wünschte er sich, den Wagen seines Vater für einen Tag lenken zu dürfen. Aber, wie konnte es auch anders sein, war er mit der Lenkung überforderd und zerstörte die gesamte Nordküste Afrikas. In einigen Überlieferungen wird erwähnt, dass Phaeton die Haut, der dort lebenden Menschen, versengte und sie deswegen dunklere Haut haben.

Zeus erschlug ihn mit einem Blitz, Phaeton fiel auf die Erde und landete in einem See. Dort brodelt sein Leichnam unter der Erde weiter, bis in alle Ewigkeit. Seine Schwestern suchten und fanden ihn, waren von dem Tod ihres Bruder am Boden verstört und brachen weinend am Ufer des Sees zusammen. Zeus verwandelte sie in Pappeln, die Tränen wandelten sich in Bernstein. Aus diesem Grund nannte die Griechen den Bernstein "Sein des Lichtes", wegen den Tränen der Heliaden.

Aus Trauer übergab sein Vater Helios den Sonnenwangen an Apollon und starb kurz darauf.

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