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Oreithyia (griechisch Ὠρείθυια „im Gebirge stürmend“) ist eine Nymphe (oder bei Homer eine Nereide).

Oreithyia

Raub der Oreithyia durch Boreas

Geschichte

Einst wurde sie von Boreas, dem Nordwind, entführt, mit welchem sie anschließend vier Kinder zeugte: die zwei Söhne Zetes und Kalaïs und die zwei Töchter Chione und Kleopatra.

In der attischen Mythologie ist sie die Tochter des athenischen Königs Erechtheus und der Praxithea.

Ein Orakelspruch rät den Athenern, als diese von einer persischen Flotte bedroht wurden, ihren Schwiegersohn um Hilfe zu bitten. Als sie daraufhin zu Boreas beten, zerstört der Nordwind 480 v. Chr. die Flotte der Perser. Daraufhin errichten die Athener dem Boreas und der Oreithyia am Ilios, wo damals die Entführung stattgefunden haben soll, ein Heiligtum.

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