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Metis
Metis (griechisch: Μῆτις) ist in der griechischen Mythologie die allererste Geliebte des Zeus.

Sie ist die Tochter des Okeanos und der Tethys, was sie zu einer der 3000 Okeaniden macht. Metis ist in der Lage, sich in alle möglichen Formen zu verwandeln.

Geschichte

Zeus begehrte Metis, doch diese wusste sich zu verbergen und ihm so zu entgehen, da sie in der Lage war, sich in jede beliebige Form zu verwandeln. Dies schaffte sie allerdings nicht ewig und Zeus schwängerte sie mit Athene und einem Sohn. Da ihm ein Orakel geweissagt hatte, dass eine Tochter der Metis ihm gleichrangig sei, aber ein Sohn ihn stürzen würde, fraß er Metis, welche sich in eine Muschel verwandelt hatte um ihm zu entkommen, auf. Athene wurde also geboren, indem Hephaistos Monate später mit einem Hammer auf Zeus' Kopf schlug, als dieser über Kopfschmerzen klagte. Schließlich sprang Athene in voller Rüstung und bewaffnet aus Zeus gespaltenen Kopf. Metis wurde ebenfalls befreit, allerdings behauptete sie, Zeus sei genauso machtgierig wie sein Vater Kronos und sie wolle fortan nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ob sie aus Vorsicht getötet wurde oder sich von Zeus fernhielt ist unklar, allerdings wurde der Sohn, welcher Zeus stürzen sollte, nie geboren und auch nie wieder erwähnt.

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